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Altdeponie Tonnenmoor: Reduzierung von Treibhausgasemissionen angestrebt.

Unter der Überschrift „Einsatz geeigneter Technologien zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen bei stillgelegten Siedlungsabfalldeponien“ lässt die AWV derzeit untersuchen, wie das in der alten Deponie noch vorhandene Deponiegas soweit reduziert werden kann, dass die Belastung der Atmosphäre mit klimaschädlichen Gasbestandteilen rasch und nachhaltig reduziert werden.


Da der Gaserfassungsgrad und das Gasbildungspotenzial nicht bekannt sind, sich bisher aber kein Ende der Deponiegasproduktion abzeichnet, wird von der AWV eine Deponiebelüftung zur beschleunigten Beendigung der aktiven Gaserfassung und zur nachhaltigen Reduzierung klimaschädlicher Deponiegasemissionen angestrebt. Die Entscheidung über die Zweckmäßigkeit einer solchen Maßnahme kann jedoch erst auf der Grundlage einer sogenannten Potenzialanalyse getroffen werden. Derzeit laufen die Erkundungen zur Untersuchung der Ist-Situation durch die DAS - IB GmbH aus Kiel.


Das Projekt ist auf eine Laufzeit von einem Jahr angelegt und wird gefördert durch die Bundesrepublik Deutschland (Förderkennzeichen: 03K01096). Zuwendungsgeber ist dabei aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit. Die formelle Abwicklung der Fördermaßnahme liegt in Händen des für das Bundesumweltministerium tätigen „Projektträger Jülich“ bei der Forschungszentrum Jülich GmbH (Berlin).

 

Weitere Infos erhalten Sie unter folgenden Links:
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit

 

Projektträger Jülich

Kategorie: Aktuelles